Alpe-Adria-Radweg – von Salzburg bis Grado

Ein unvergessliches Erlebnis ist der 415 Kilometer lange Alpe Adria Radweg. Von der Mozartstadt Salzburg ausgehend fährt man in einer Woche mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern in den sonnigen Süden nach Kärnten und über die Grenzen Österreichs nach Italien bis an das Adriatische Meer.
Im Salzburger Land folgt der Alpe Adria Radweg bestehenden Radwegen entlang der Salzach und der Gasteiner Ache, in Kärnten entlang der Möll, Drau und Gail bis an die Grenze nach Italien. Unweit des Radweges befinden sich namhafte Seen wie der Millstättersee, Faakersee oder Ossiachersee.
Auf italienischer Seite führt die Route ab Tarvis auf die für viele Radfahrer schönste Radstrecke Europas – und zwar auf die aufgelassene Trasse der alten K+K-Bahn – und schließlich über Udine bis nach Grado an das Adriatische Meer.
HÖHEPUNKTE DIESER REISE
• Mozartstadt Salzburg
• Gasteinertal & Gasteiner Wasserfall
• Kulturmetropole Villach
05.06.2026 - 15.06.2026 - Alpe-Adria-Radweg – von Salzburg bis Grado - Einzelzimmer - € 2549
• Fahrt im Komfortreisebus
• Fahrradtransport im Radanhänger
• Reisebegleitung
• 10 Übernachtungen in 3*/4* Hotels
• 10x Frühstück im Hotel
• 10x Abendessen im Hotel oder Gasthaus/Restaurant in der Umgebung
• Stadtrundgang in Salzburg mit örtlichem Stadtführer
• Bahnfahrt inkl. Radtransport Böckstein – Mallnitz
• Begleitung durch einen Radreiseführer von Salzburg bis Grado
ZUSCHLÄGE
EZZ p.N. € 25.-
Abreise ca. 6:00 Uhr
Rückkehr ca. 20:00 Uhr
Die Radverladung findet in der Regel 1 – 2 Werktage vor Reisebeginn zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr in Gengenbach an unserem Betriebsstandort in der Flößerstraße 15 statt.
HINWEIS
• Die Teilnahme an den Radtouren erfolgt auf eigene Gefahr. Änderungen wegen Witterungsverhältnissen bleiben vorbehalten.
Teilnehmerzahl: maximal 20 – 25 Personen
Für diese Reise gilt Stornostaffel A unserer Reisebedingungen.
1. Tag
Anreise & Stadtführung Salzburg
Von der Ortenau reisen Sie heute über die Autobahn zunächst zum Hotel in der Nähe von Salzburg. Nach dem Zimmerbezug geht es mit dem Bus nach Salzburg.
Auf einem ca. 2-stündigen Stadtspaziergang mit einem örtlichem Stadtführer wird Ihnen der Dom und das Stift St. Peter, die Residenz und die Festung, Mozarts Geburtshaus, die Festspielhäuser, die älteste Apotheke und das älteste Kaffeehaus, die Salzach, die Stadtberge und manches andere gezeigt.
2. Tag
Salzburg – St. Johann im Pongau– ca. 68 km
Mit Blick auf die Festung Hohensalzburg verlassen Sie Salzburg mit dem Rad. In der Ferne sind bereits die Berge sichtbar. Die erste Teilstrecke führt Sie durch schattige Auen entlang der Salzach. Unterwegs passieren Sie die ehemalige Sommerresidenz der Salzburger Fürstbischöfe, Schloss Hellbrunn. Seit mehr als 400 Jahren erfreuen die außergewöhnlichen Wasserspiele Jung und Alt. Auf dem Tauernradweg führt die Reise immer weiter Richtung Hallein, einer durch den Salzabbau reichen Keltenstadt. Hallein überrascht mit einer romantischen Altstadt mit kleinen Gassen, Torbögen und Häusern mit prächtigen Fassaden. Vorbei am rauschenden Wasserfall passieren Sie Golling und fahren auf dem gut ausgebauten Radweg weiter, vorbei an Bischofshofen, bis zum heutigen Tagesziel St. Johann.
3. Tag
St. Johann im Pongau – Bad Gastein– ca. 50 km
Kurz nach Schwarzach nehmen Sie Abschied von der Salzach. Ab heute begleitet Sie die Gasteiner Ache, eingerahmt von den Gipfeln der Hohen Tauern, durch das wildromantische Gasteiner Tal. Bis ins 20. Jahrhundert war es nur über Bergwege und schmale Straßen erreichbar. Über Dorfgastein und Bad Hofgastein radeln Sie in den bekannten Kur- und Wintersportort Bad Gastein auch das „Montecarlo der Alpen“ genannt, der eine Vielzahl an naturhistorischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten bietet. Wahrzeichen ist der Gasteiner Wasserfall mitten im Ort, der schon Motiv vieler Maler und Dichter war.
4. Tag
Bad Gastein – Mallnitz – Spittal an der Drau – ca. 59 km(mit Tauernschleuse)
Vom Hotel aus ist heute nur noch ein Katzensprung nach Böckstein, wo Sie ein Zug der Tauernschleuse in nur 10 Minuten auf die andere Seite der Alpen, nach Mallnitz, bringt. Die Autoschleuse Tauernbahn verbindet durch den Tauerntunnel das Mölltal in Kärnten mit dem Gasteinertal. Weiter geht es entlang des Flusses Möll durch beeindruckende Hochgebirgslandschaften. Im Ort Möllbrücke beginnt das Drautal und damit der sonnige Süden Österreichs. Fast von selbst rollt Ihr Rad in leichtem Bergab die Drau entlang. In Spittal, dem heutigen Übernachtungsort, können sie dem Renaissance-Schloss Porcia - zuweilen als „schönster Renaissancebau nördlich der Alpen“ bezeichnet – einen Besuch abstatten.
5. Tag
Spittal an der Drau – Villach – ca. 39 km
Auf der heutigen Etappe führt Sie Ihr Weg am Drau-Radweg, auf bestens ausgebauten Radwegen, von Spittal nach Villach, dessen Herz die entzückende Altstadt mit ihrem südlichen Flair und den gemütlichen „Beisin“ und Restaurants ist. Auf Geschichts- und Natur-Liebhaber warten auf diesem Streckenabschnitt viele kleine Highlights, wie z.B. die Ausgrabungen der frühchristlichen Kirche bei Molzbichl im Unteren Drautal, das Museum „Carantana“ oder der Hausberg von Villach, der Dobratsch, im gleichnamigen Naturpark gelegen.
6. Tag
Villach – Tarvisio– ca. 37 km
Dem Fluss Gail folgend lassen Sie Villach hinter sich und radeln bis nach Arnoldstein. Hinter dem Ort verlassen Sie den Fluss und machen Sie auf dem Tarvis-Radweg auf den ansteigenden Weg zur österreichisch-Italienischen Grenze. Im Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien erstreckt sich das Kanaltal, dessen Zentrum die italienische Grenzstadt Tarvisio, umsäumt von den Julischen Alpen und reich an Wäldern, bildet. Hier leben Österreicher, Slowenen, Friulaner und Italiener seit Jahrhunderten zusammen, denn alle drei großen europäischen Sprachfamilien – Germanen, Romanen und Slawen – treffen hier direkt aufeinander.
7. Tag
Tarvisio – Venzone – ca. 57 km
Weiter durch das Tal bewundern Sie vom Sattel aus die Schönheiten der friulanischen Alpenregion mit einer intakten, unberührten Natur und ausgedehnten Wäldern. Von Tarvis nach Venzone verläuft der Alpe-
Adria-Radweg größtenteils auf der alten stillgelegten Pontebbana-
Eisenbahnstrecke. Durch Tunnel und über viele Viadukte fahren Sie durch wunderschöne Landschaft immer am Fella entlang.
8. Tag
Venzone – Udine– ca. 58 km
Auf dem vorletzte Teilstück von Venzone nach Udine radeln Sie meist auf wenig befahrenen Nebenstraßen oder Radwegen durch die mitunter noch recht hügelige Po-Ebene. Das am südlichen Ausgang des Kanaltales und an den Ausläufern der Julischen Alpen gelegene Städtchen Gemona del Friuli gilt als eine der schönsten historischen Ortschaften Friaul-Julisch Venetiens. Das Ortsbild wird vom majestätischen Dom Santa Maria Assunta geprägt. Der Wein bestimmt die heutige Etappe. Hügel voller Weinreben säumen Ihren Weg und laden zum Verkosten des einen oder anderen Tropfens ein. Das von venezianischen Einflüssen geprägte Udine strahlt Ruhe und Besonnenheit aus; bei einem Kaffee auf der „Piazza“ oder während eines Bummels durch die Innenstadt können Sie bedeutende Bauten der späten Gotik und Renaissance bewundern.
9. Tag
Udine – Grado– ca. 55 km
Warm weht eine Brise des Scirocco um Ihre Nase! Sie fahren heute durch weite Schilflandschaften und entlang kleiner Wasserkanäle Richtung Golf von Venedig. Vorbei am UNESCO Welterbe, der Stadt Palmanova sowie an der Römerstadt Aquileia, dem sogenannten „ Zweiten Rom“, bevor Sie Ihr Ziel der Reise erreichen: das historische Fischerstädtchen Grado. Einer der beliebtesten Badeorte an der Adria weiß nicht nur durch den ausgedehnten Sandstrand zu begeistern, auch der historische Hafen und die engen Gässchen mit gemütlichen Restaurants versprühen italienisches Flair.
10. Tag
Entspannung in Grado
Den heutigen Tag haben Sie zur freien Verfügung in Grado. Nicht nur wegen der vielen sonnigen Tage trägt die Stadt den Beinamen „Sonneninsel“ oder „Goldinsel“. Tatsächlich erstreckt sich Grado quasi über ein eigenes Eiland, das nur über einen schmalen Weg mit dem italienischen Festland verbunden ist. Die Strände Grados haben alle allesamt eines gemeinsam: Sie sind aufgrund der südlichen Ausrichtung sehr sonnig und verfügen größtenteils über feinen Sand und einen flachen Einstieg ins Meer – beste Voraussetzungen für einen erholsamen Strandtag.
Grado hat aber auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Im Mittelpunkt der alten Gebäude Grados stehen die Gotteshäuser. Allen voran die romanisch und gotisch gestaltete Kirche Sant’Eufemia, die auch einige maurische Elemente aufweist. Im sechsten Jahrhundert geweiht, thront sie imposant mit ihrem über 40 Meter hohen Glockenturm in der Stadt. Die Turmspitze ziert die Skulptur des Erzengels Michael.
Der Alte Hafen Grados eignet sich sowohl für Spaziergänge als auch für genauere Blicke auf eine alte Sardinenfabrik oder imposante Jachten und historische Fischerboote.
11. Tag
Heimreise
Mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck treten Sie die Heimreise in die Ortenau an.
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